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10.12.2017Andacht für unsere verstorbenen Kinder am 10.12.2017
An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.
An Tagen wie diesen wünscht man sich noch viel mehr Zeit.
Die Toten Hosen – Tage wie diese (März 2012)

Was ich dir noch sagen wollte...

Jedes Jahr, am 2. Sonntag im Dezember, stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen für verstorbene Kinder in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass unsere verstorbenen Kinder das Leben erhellt haben und dass wir sie nie vergessen.

Für Sonntag, den 10. Dezember 2017, bereitet die Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis in Wernigerode gemeinsam mit betroffenen Eltern und dem Hospizverein Wernigerode e. v. eine Andacht für verstorbene Kinder vor. Diese beginnt um 16:30 Uhr in der Johanniskirche in Wernigerode (Pfarrstraße 24) und alle, die als Eltern, Geschwister, Angehörige oder Freunde um ein Kind trauern, sind herzlich willkommen. Anschließend ist es möglich, bei einer Tasse Tee miteinander zu reden oder zu schweigen. So können alle Anwesenden um 19:00 Uhr wieder zu Hause sein, um ihr ganz besonderes Licht zu entzünden.
24.11.2017Andacht für Schmetterlingskinder am 24.11.2017
Andacht für Schmetterlingskinder am 24.11.2017 Leise wie ein Schmetterling

Noch ehe du kamst
warteten wir bereits
auf dich

noch ehe du kamst
haben wir dich
schon geliebt

noch ehe du kamst
verloren wir dich
wieder

nichts ist mehr so
wie es früher war

denn bevor du
gegangen bist
hast du uns
verändert

noch ehe du kamst
hast du unser Leben
bereichert

nicht alles davon
haben wir
verloren

die Liebe
zu dir
wird
bleiben

(Petra Hillebrandt)

So fallen Willkommen und Abschied in eins, und liegen so eng nebeneinander, denn wir wollen Abschied nehmen von Ihren Kindern, die tot zur Welt gekommen sind und ihnen auf dem Theobaldifriedhof Wernigerode einen Platz des Erinnerns und Gedenkens geben.

Wir möchten Sie in Ihrer Trauer nicht allein lassen, sondern mit Ihnen danach suchen, was trösten und Halt geben kann.

Die Kirchgemeinde St. Sylvestri- und Liebfrauen, der Hospizverein Wernigerode e.V. sowie das Bestattungsinstitut Voß laden betroffene Eltern, Angehörige und Freunde zu einer Gedenkandacht für die Schmetterlingskinder am Freitag, den 24.11.2017 um 15:30 Uhr auf dem Theobaldifriedhof Wernigerode - Bohlweg 1 ein.
22.08.2017Erzählabend mit Jana Raile - Märchen von Leben und Tod
Erzählabend mit Jana Raile - Märchen von Leben und Tod Einladung zum ERZÄHLABEND am 18.11.2017 um 19:00 Uhr
„Wie das Leben so spielt“ – Märchen von Leben und Tod
Erzählkunst mit Jana Raile (Erzählerin)

WO? Senioren- und Familienhaus der Stadt Wernigerode, Steingrube 8

Jana Raile’s Buch „Trauerbegleitung mit Märchen“ beginnt so: Die Trauer gehört zur Freude wie das Sterben zum Leben. Märchen erzählen von dieser Ganzheit des Seins. Sie erinnern uns, dass eines ohne das andere nicht vollkommen sein kann. Wir vergessen das gern und leben, als gäbe es kein Ende. Wir wünschen uns, dass alles so bleiben soll, wie es ist, und bedenken nicht, dass das kein Leben wäre. Leben ist Veränderung.

Der Hospizverein Wernigerode e.V. lädt Sie am 18.11.2017 um 19:00 Uhr herzlich dazu ein, mit der Autorin und Erzählerin Jana Raile diese Veränderungen – ob freudig oder traurig – in einer vielfältigen Auswahl von Märchen und Geschichten gemeinsam zu entdecken. Heiter und leicht, aber auch tiefgründig zeigt sie die Vielfalt des Lebens mit allen Irrungen. Sie erzählt von Mut, Aufbruch und der Kraft der Verwandlung.

Ganz ohne Buch, allein mit eingehender Stimme, Mimik und Gestik erschließt Jana Raile Weisheiten, die in den Geschichten stecken, die das Leben schreibt. Die über Jahrhunderte gereiften Märchen bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt, doch oft nicht in Worte gefasst werden kann.

Märchen spenden Trost und geben Halt. Sie geben das Gefühl, dass man in seinem Schmerz erkannt und verstanden wird. So heilen Märchen Herz und Seele.

Jana Raile ist seit 1992 hauptberufliche Erzählerin und Seminarleiterin. Im Erzählen bleibt sie den traditionellen Geschichten treu und befreit sie doch aus ihrem verstaubten Image. Sie jongliert mit Wörtern, zaubert Bilder… Mit ihrer Erzählkunst versteht sie sich als Brückenbauerin zwischen Fantasie und Wirklichkeit.

Ihre Bücher: „Und wenn sie nicht gestorben sind“, Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer im Kreuz Verlag (2007); „Trauerbegleitung mit Märchen“, Material und Anleitung für die Praxis im Param Verlag (2011), 2. Auflage (2014)

Der Eintritt ist frei. Für eine Spende danken wir Ihnen!

(Bild: Markus Weisbrich)
22.08.2017SEMINAR - Trauerbegleitung mit Märchen - Jana Raile (Erzählerin)
SEMINAR - Trauerbegleitung mit Märchen - Jana Raile (Erzählerin) Termin: Samstag, 18. November 2017 von 9:00 – 16:00 Uhr
Ort: Senioren- und Familienhaus der Stadt Wernigerode, Steingrube 8

Sterben und Abschied nehmen sind die größten Grenzerfahrungen menschlichen Seins, sie gehören zum Leben. Wir vergessen das gern und leben, als gäbe es kein Ende. Leben ist aber Veränderung, so Jana Raile. Märchen und Geschichten können in dieser Zeit des Übergangs für Sterbende und trauernde Angehörige eine große Hilfe sein. Ihre Sprache reicht über Kultur und Religion hinaus und baut Brücken für die menschliche Seele.

Märchen klären die Fragen nach dem Woher und Wohin ohne zu erklären und können somit wegbegleitend für Sterbende und Trauernde werden.

Das Erzählen ist ein wertvolles Gut, dass sich in jedem Kulturkreis findet und in unterschiedlichen Traditionen und Religionen bis heute Bestand hat oder eben wieder erweckt wird.

Inhalte des Seminars:

- Bildbetrachtung von Märchen
- Bedeutung von Märchen in der Trauer- und Sterbebegleitung
- Tipps und Tricks im Einsatz von Märchen je nach Altersstufe
- Praxisnahe Anleitung für die Trauer- und Sterbebegleitung (Erzählen/Vorlesen am Sterbebett, Meditatives Erzählen/Vorlesen für Patienten in der finalen Phase, Einsatz von Märchen im Trauercafé, in Trauergruppen, in Einzel- und Gruppengesprächen)

Wer ist die Seminarleiterin Jana Raile?

Jana Raile ist seit 1992 hauptberuflich als Erzählerin und Seminarleiterin tätig. Seit 2006 beschäftigt sie sich intensiv mit den Themen Abschied, Tod und Trauer in den Märchen.

2007 veröffentlichte sie mit Hannelore Sommer das Buch „Und wenn sie nicht gestorben sind“, Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer im Kreuz Verlag. Im September 2011 erschien ihr Buch „Trauerbegleitung mit Märchen“ Material und Anleitung für die Praxis im Param Verlag (2014 in 2. Auflage).

In der Fortbildung gibt sie einen Einblick in den Einsatz von Märchen in Trauerprozessen und Trauerbegleitung. Ihr Schwerpunkt ist die Arbeit mit inneren Bildern, die mit ihren uralten Wahr- und Weisheiten Inspiration für den Umgang mit Tod und Trauer geben und neue Blickwinkel für Entwicklungs- und Veränderungsprozesse aufgreifen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über den Hospizverein Wernigerode e.V., Tel. 0151 / 187 824 93 anzumelden.

(Bild: ps-art)
16.05.2017Hospizverein Wernigerode e.V. beim Tag der Vereine 2017
Hospizverein Wernigerode e.V. beim Tag der Vereine 2017 Im zweijährigen Rhythmus findet im Bürgerpark Wernigerode der Tag der Vereine statt. Am 7. Mai 2017 präsentierten sich bei bestem Frühlingswetter soziale Angebote und Hobbyvereine von A bis Z.

Natürlich war auch der Hospizverein Wernigerode e.V. vor Ort. Bei Luftballon-Aktionen in den Vereinsfarben konnten Jung und Alt zusammen mit den Mitgliedern des Hospizvereins Wernigerode e.V. persönliche Wünsche und Grüße gen Himmel schicken. Ebenfalls sehr gern wurde das Massieren von Händen angenommen – Ziel war die respektvolle Berührung. Ein vollauf gelungener Tag für Besucher und Verein! Wir freuen uns auf das Jahr 2019 und sind gern wieder dabei!

Neue Mitglieder im Verein sind herzlich willkommen! Hospizverein Wernigerode e.V., Tel. 0151 / 187 824 93
www.hospizverein-wernigerode.de
07.03.2017Befähigungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter beginnt am 27.03.2017
Unter der organisatorischen Leitung von Kordula Schippan, Koordinatorin des ambulanten Hospiz- und Kinderhospizdienstes des Hospizvereins „Regenbogen“ e.V. Halberstadt und Carola Stockmann, ehrenamtliche Koordinatorin des Hospizvereins Wernigerode e.V. findet in diesem Jahr ein gemeinsamer Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter statt. Dieser beginnt am Montag, den 27.03.2017 um 18 Uhr zunächst in den Räumen des Hospizvereins Wernigerode, Steingrube 8.

Der Kurs orientiert sich an dem Celler Modell zur Vorbereitung Ehrenamtlicher in der Begleitung am Lebensende und entspricht den Empfehlungen des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes. Er ist in drei Abschnitte unterteilt: einen Grundkurs, ein Praktikum in kooperierenden Einrichtungen und einen Vertiefungskurs. Die inhaltliche Leitung übernimmt Kerstin Schenk, Pfarrerin in der Christusgemeinde Wernigerode-Schierke und Vorstandsmitglied des Hospizvereins „Regenbogen“ e.V. in Halberstadt.
Der Kurs ist offen für alle, unabhängig von Geschlecht, Familienstand und Konfession. Nach erfolgreicher Ausbildung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat.

Für nähere Informationen und ein Kennlerngespräch können sich Interessenten für den Hospizverein Wernigerode e.V. unter der Telefonnummer 0151/ 18782493 oder per Mail unter info@hospizverein-wernigerode.de melden. Interessenten für Halberstadt ist das Büro des Hospizvereins „Regenbogen“ e.V., Johannesbrunnen 35 in Halberstadt, von Montag bis Freitag von 8:00 - 11:00 Uhr besetzt; Telefon: 03941/448722. In der übrigen Zeit können Sie auf dem Anrufbeantworter oder per Mail unter kontakt@hospizverein-regenbogen.de Ihren Namen und Ihre Telefonnummer für einen Rückruf hinterlassen.

Wir freuen uns auf Sie!
20.01.2017Klausurtagung Hospizverein Wernigerode e.V.
Klausurtagung Hospizverein Wernigerode e.V. Vom 13. – 15.01.2017 trafen sich 20 aktive Mitglieder des Hospizvereins Wernigerode e.V. auf der Huysburg, einem Ort der Besinnung und Stille. Im Rahmen der Klausurtagung wurde die „Kommunikation mit Sterbenden und ihren Angehörigen“ thematisiert. Die Referentin war Sindy Herrmann, Leiterin Palliativ-Care-Team des Paul-Gerhardt-Stiftes in Wittenberg. Die Justiziarin dieses Evangelischen Krankenhauses in der Lutherstadt, Susann Mucha, informierte über Rechtsfragen, die für ehrenamtliche Hospizbegleiter eine Rolle spielen könnten.

Ein meditativer Ausgleich war am Samstag eine alternative Form der Sterbebegleitung – die Klangtherapie. Barbara Hofmann aus Ilsenburg „fesselte“ die Frauen und Männer des Vereins mit heilenden Klängen und Klangmassagen der Didgeridoo, des Monochord und der Klangschalen. Das Auflegen der Stimmgabel war überraschend intensiv für alle Anwesenden.

Der Hospizverein Wernigerode e.V. ist für alle Menschen, die Hilfe in Ihrem Umgang mit Sterben und Trauer benötigen, vertraulicher Ansprechpartner – an jedem Montag von 17 bis 18 Uhr sind wir für Sie in der Steingrube 8 persönlich erreichbar. Neue Mitglieder im Verein sind herzlich willkommen! Hospizverein Wernigerode e.V., Tel. 0151 / 187 824 93, Internet: www.hospizverein-wernigerode.de
www.hospizverein-wernigerode.de
16.01.2017Wir wünschen Ihnen ein gutes und hoffnungsvolles Jahr 2017!
Das Team des Hospizvereins Wernigerode e.V. wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein gutes und hoffnungsvolles Jahr 2017! Wir stehen Ihnen für Unterstützungen bei der Betreuung schwerstkranker Menschen zur Seite. Gern bieten wir Ihnen Hilfe und Betreuung an, wenn Sie diese in Ihrer Trauer durch den Verlust eines nahestehenden Menschen annehmen möchten.

Ihr Hospizverein Wernigerode e.V.

11.12.2016Andacht für unsere verstorbenen Kinder am 11.12.2016
Andacht für unsere verstorbenen Kinder am 11.12.2016 „Deine Hand - meine Hand -
auch wenn wir getrennt sind, sind wir für immer eins."

Jedes Jahr, am 2. Sonntag im Dezember, stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen für verstorbene Kinder in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass unsere verstorbenen Kinder das Leben erhellt haben und dass wir sie nie vergessen.

Für Sonntag, den 11. Dezember 2016, bereitet die Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis in Wernigerode gemeinsam mit betroffenen Eltern und dem Hospizverein Wernigerode e. v. eine Andacht für verstorbene Kinder vor. Diese beginnt um 16:30 Uhr in der Johanniskirche in Wernigerode (Pfarrstraße 24) und alle, die als Eltern, Geschwister, Angehörige oder Freunde um ein Kind trauern, sind herzlich willkommen. Anschließend ist es möglich, bei einer Tasse Tee miteinander zu reden oder zu schweigen. So können alle Anwesenden um 19:00 Uhr wieder zu Hause sein, um ihr ganz besonderes Licht zu entzünden.
18.11.2016Theater- und Chansonabend von und mit Petra Afonin am 18.11.2016 um 19:00 Uhr
Theater- und Chansonabend von und mit Petra Afonin am 18.11.2016 um 19:00 Uhr Es ist nie genug
begleiten – gehen – zurückbleiben

Theater- und Chanson-Programm von und mit Petra Afonin
am Klavier: Susanne Hinkelbein

Am Freitag, 18. November 2016, um 19:00 Uhr erwartet die Gäste im Rathausaal Wernigerode ein etwas anderes Theater- und Chanson-Programm von und mit Petra Afonin: Es ist nie genug - sterben – begleiten – zurückbleiben. Am Klavier wird sie begleitet von Susanne Hinkelbein.

Wir begegnen hier Kindern sehr alter Eltern, die in der Pflege und Begleitung aktiv sind, ob zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung. „Es ist nie genug“ könnte auch heißen: Komme ich selbst noch vor? Der viel zitierte „Burnout“ ist bei pflegenden Angehörigen – gerade bei Demenzerkrankungen - keine Seltenheit.

Wie sieht eigentlich Begleitung aus, wenn die Beziehung – zum Beispiel zu Vater oder Mutter – nicht gut war?

Auf welche Weise wird ein Mensch betrauert, der nie für uns dagewesen ist?

Wird Trauerarbeit schon zu Lebzeiten geleistet, zum Beispiel bei der Betreuung von Demenzkranken? Hilft das Pflegen älteren Menschen dabei, selbst einen Lebenssinn zu finden und sich gleichzeitig auf das eigene Älterwerden vorzubereiten?

Gibt es sie tatsächlich, die Lebenssattheit, die alte Menschen nach einem erfüllten Leben beschreiben?

Sind Senioreneinrichtungen wirklich so schlecht wie oft ihr Ruf oder spricht man zu Unrecht vom sogenannten „Abschieben“?

Das sind nur einige der vielen Fragen, denen Petra Afonin bei der Recherche für „Es ist nie genug“ nachgegangen ist. Trotz des schweren Themas bietet das Stück aber auch Raum für Utopie und Träume – und sogar für kabarettistisch-heitere Momente. Das Grundklima des Programms ist ein Jasagen zum Leben, verbunden mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung.

Petra Afonin über ihre Motive, dieses Programm geschrieben zu haben: „Wir Theatermenschen geben keine Antworten auf existentielle Fragen, wir versuchen jedoch mutig, diese Fragen zu stellen. An einem Theaterabend treffen sich Menschen live in einem Raum, um sich von einem Thema berühren zu lassen. Hier wird sogar unsere Endlichkeit zu einem gemeinsamen Lebensgefühl. Ich empfinde im Theatersaal oft eine Art stärkenden Rückenwind.“

Es ist nie genug
begleiten – gehen – zurückbleiben
Theater- und Chanson-Programm
von und mit Petra Afonin
am Klavier: Susanne Hinkelbein

(Spieldauer 85 Minuten, keine Pause)

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für den Hospizverein Wernigerode e.V. wird gebeten. Infos über Tel. 0151 / 187 824 93.

Bildquelle: Petra Afonin
www.afonin.de
10.10.2016Andacht für Schmetterlingskinder am 18.11.2016
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Es ist ein Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

- Susanne Klemt –

Die Schwangerschaft begann in guter Hoffnung, doch das Kind ging wieder, noch ehe es die Welt mit seinen eigenen Füßen betreten durfte. Die Trauer ist unendlich groß.

Wir möchten Sie in Ihrer Trauer nicht allein lassen, sondern mit Ihnen danach suchen, was trösten und Halt geben kann.

Die Kirchgemeinde St. Sylvestri- und Liebfrauen sowie der Hospizverein Wernigerode e.V. laden betroffene Eltern, Angehörige und Freunde zu einer Gedenkandacht für die Schmetterlingskinder am Freitag, den 18.11.2016 um 15:30 Uhr auf dem Theobaldifriedhof Wernigerode - Bohlweg 1 ein.
15.04.2016Hospizverein Wernigerode e.V. wählt neuen Vorstand
Hospizverein Wernigerode e.V. wählt neuen Vorstand Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung am 14. März 2016 wählte der Hospizverein Wernigerode e.V. seinen neuen Vorstand: Hans-Christoph Wisch (Vorsitzender), Carola Stockmann (Stellvertretende Vorsitzende), Anett Telle (Schriftführerin/Öffentlichkeitsarbeit), Heike Schischkoff (Schatzmeisterin).

Der Verein mit seinen 40 ehrenamtlichen Mitgliedern hat sich der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen verschrieben und ist Anlaufpunkt für Trauernde, die ihr Leben plötzlich ohne Ehepartner, Kind, Elternteil oder Freund – unerheblich durch welchen Schicksalsschlag - bewältigen müssen. Die „Sonntage gegen Traurigkeit“ in Wernigerode, Blankenburg und Oehrenfeld sind für Trauernde mittlerweile ein wichtiger Anlaufpunkt.

Der Hospizverein Wernigerode e.V. ist für alle Menschen, die Hilfe in Ihrer Betroffenheit benötigen gern vertraulicher Ansprechpartner – an jedem Montag von 17 bis 18 Uhr sind wir für Sie in der Steingrube 8 persönlich erreichbar. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen! Hospizverein Wernigerode e.V., Tel.0151 / 187 824 93
www.hospizverein-wernigerode.de
28.12.2015Wir wünschen Ihnen Hoffnung und Zuversicht für das Jahr 2016!
Wir wünschen Ihnen Hoffnung und Zuversicht für das Jahr 2016! Das Team des Hospizvereins Wernigerode e.V. wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein gutes und hoffnungsvolles Jahr 2016! Wir stehen Ihnen auch im kommenden Jahr gern für Unterstützungen bei der Betreuung schwerstkranker Menschen zur Seite. Gern bieten wir Ihnen Hilfe und Betreuung an, wenn Sie diese in Ihrer Trauer durch den Verlust eines nahestehenden Menschen annehmen möchten.

Ihr Hospizverein Wernigerode e.V.

13.12.2015Andacht zum weltweiten Kerzenleuchten für unsere verstorbenen Kinder
„Die Brücke zwischen dem Land der Lebenden und dem der Toten ist die Liebe.“ (Thornton Wilder)

Jedes Jahr, am 2. Sonntag im Dezember, stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen für verstorbene Kinder in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass unsere verstorbenen Kinder das Leben erhellt haben und dass wir sie nie vergessen.

Für Sonntag, den 13. Dezember 2015, bereitet die Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis in Wernigerode gemeinsam mit betroffenen Eltern und dem Hospizverein Wernigerode e. v. eine Andacht für verstorbene Kinder vor. Diese beginnt um 16:30 Uhr in der Johanniskirche in Wernigerode (Pfarrstraße 24) und alle, die als Eltern, Geschwister, Angehörige oder Freunde um ein Kind trauern, sind herzlich eingeladen. Anschließend ist es möglich, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen. So können alle Anwesenden um 19:00 Uhr wieder zu Hause sein, um ihr ganz besonderes Licht zu entzünden.
22.11.2015Aussendungsfeier für 7 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen
Aussendungsfeier für 7 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen Am Montag, 16. November 2015, erhielten 7 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen durch den Hospizverein Wernigerode e.V. feierlich ihre Zertifikate.

Der dreigeteilte Ausbildungskurs für Hospizbegleiter fand von März bis Oktober 2015 statt und umfasste insgesamt 20 Themenabende und ein Praktikum im Umfang von 20 Stunden (Grundkurs, Praktikum, Aufbaukurs). Die Teilnehmer befassten sich während dieser Zeit unter anderem mit Themen, wie Sterbe- und Trauerphasen, Aktives Zuhören, Umgang mit Sterbenden und deren Angehörigen oder mit den Ritualen in der Hospizarbeit. Durch den Kurs führte Frau Ina Schult, leitende Hospizfachkraft.

Auf dem Bild sehen Sie hinten von links: Carola Stockmann (Hospizverein Wernigerode e.V.), Cornelia Bornschein, Renate Fritz, Ina Schult (Kursleiterin) und vorn von links: Marianne Grützmann, Ines Sack, Juliane Walker, Brigitte Götze. Es fehlt aufgrund einer Erkrankung Daniela Nitzsche.
20.11.2015Abschied von fehlgeborenen Kindern am 20.11. - In den Himmel geboren
Abschied von fehlgeborenen Kindern am 20.11. - In den Himmel geboren Leise wie ein Schmetterling

Noch ehe du kamst
warteten wir bereits
auf dich

noch ehe du kamst
haben wir dich
schon geliebt

noch ehe du kamst
verloren wir dich
wieder

nichts ist mehr so
wie es früher war

denn bevor du
gegangen bist
hast du uns
verändert

noch ehe du kamst
hast du unser Leben
bereichert

nicht alles davon
haben wir
verloren

die Liebe
zu dir
wird
bleiben

(Petra Hillebrandt)

Die Schwangerschaft verlief in guter Hoffnung, doch das Kind ging wieder, noch ehe es die Welt mit seinen eigenen Füßen betreten durfte.

Am Freitag, den 20. November 2015, werden um 15.30 Uhr die Schmetterlingskinder beerdigt. Hierzu sind Eltern, Großeltern, Angehörige und Freunde zu einer Andacht in die Theobaldikapelle in Nöschenrode eingeladen.

Leider gibt es immer wieder fehlgeborene Kinder. Betroffene erfahren dies als schmerzlichen Verlust. Sie haben neues Leben erwartet und werden plötzlich mit dem Tod ihres Babys konfrontiert. Ein Leben, das keine Chance hatte sich zu entfalten.

Die evangelische Kirchgemeinde St. Sylvestri und Liebfrauen, der Hospizverein Wernigerode e. V. und das Beerdigungsinstitut Voß bereiten diese Trauerstunde gemeinsam vor.
04.11.2015Erzählabend mit Jana Raile: „Das Wasser des Lebens“ - Märchen von Leben und Tod
Erzählabend mit Jana Raile: „Das Wasser des Lebens“ - Märchen von Leben und Tod „Es war einmal …“, so beginnen die Märchen, ja, die meisten Märchen beginnen so!

Und dann kommt die spannende Geschichte eines jungen Mädchens oder eines jungen Mannes, es müssen Aufgaben erfüllt werden, die meist sehr gefährlich sind, aber zum guten Ende führen. Verwandlungen von „arm in reich“, von „böse in gut“ bringen dem Zuhörer dann Gewissheit vom guten Ende.

Was haben aber die Märchen mit unserem Leben zu tun? Auch wir haben kleine und große Abschiede zu meistern, die notwendige Veränderungen mit sich bringen. Und meist wachsen wir mit ihnen! Sehr gut! Aber - was ist mit dem Sterben, einem Abschied vom Leben? Das Gute sind die Spuren, die unser Leben hinterlässt und die wir durch unser Leben auch mitgestalten dürfen.

Jana Raile, Erzählkünstlerin aus Neustadt in Schleswig/Holstein, gab am Reformationstag in einem Ganztagesseminar mit 25 TeilnehmerInnen aus Halberstadt, Magdeburg, Nordhausen, Halle und Wernigerode Anregungen im Hinblick auf die Kunst zu Erzählen und den Bildern in Märchen.

Am Abend trafen sich dann noch einmal 30 interessierte Zuhörer zu einem Erzählabend mit Jana Raile. Hier gab das Märchen „Das Wasser des Lebens“ der Gebrüder Grimm den Rahmen für weitere Märchen vom Leben und vom Tod. In einem zweiten Teil der Veranstaltung ergab sich ein angeregtes Gespräch mit der Künstlerin und den Besuchern zu den Bildern in den einzelnen Märchen. Was hat beeindruckt? Welche Bedeutung haben die Märchen für mich?

So mancher ging nach Hause mit den Vorhaben, mal wieder ein Märchenbuch in die Hand zu nehmen, um sich und seinen Kindern oder Enkelkindern daraus vorzulesen und vielleicht auch, um nach der "tieferen" Bedeutung zu suchen...

www.jana-raile.de
31.10.2015"Das Wasser des Lebens" - Märchen von Leben und Tod
"Das Wasser des Lebens" - Märchen von Leben und Tod Erzählabend mit Jana Raile

Am 31. Oktober 2015 um 19:00 Uhr lädt der Hospizverein Wernigerode e.V. in die Senioren- und Begegnungsstätte in der Steingrube 8 in Wernigerode zum Erzählabend. Die Autorin und Erzählerin Jana Raile präsentiert an diesem Abend eine bunte Auswahl von Märchen aus aller Welt. Die Rahmengeschichte bildet das Grimmsche Märchen "Das Wasser des Lebens"; darin eingebettet ranken sich heitere und besinnliche Geschichten. Als Erzählkünstlerin verzaubert sie ihr Publikum mit eindrucksvoller Stimme, Mimik und Gestik, führt in bekannte und unbekannte Welten, erzählt vom Ringen mit dem Leben und dem Verhandeln mit dem Tod.

Lebendig und einfühlsam baut Jana Raile Brücken zwischen Fantasie und Wirklichkeit und zeigte uralte Wege der Weisheit der Völker neu auf. Das Leben zeigt sich als ewiger Kreislauf und der Tod als Teil des Lebens. Die über Jahrhunderte gereiften Märchen sprechen die Bildsprache unserer kollektiven Seele und bringen zum Ausdruck, was uns auf dem Herzen liegt und in der Seele brennt, doch oft nicht in Worte gefasst werden kann.

Märchen spenden Trost und geben Halt. Sie geben das Gefühl, dass man in seinem Schmerz erkannt und verstanden wird. Sie folgen einer universellen Ordnung und zeigen Wege, die Menschen seit Urzeiten gegangen sind. So heilen Märchen Herz und Seele.

Jana Raile ist seit 1992 hauptberufliche Erzählerin und Seminarleiterin. Im Erzählen bleibt sie den traditionellen Geschichten treu und befreit sie doch aus ihrem verstaubten Image. Sie jongliert mit Wörtern, zaubert Bilder und offenbart gelebte Weisheit und erlebte Wahrheit im Spiegel unserer Zeit. Mit ihrer Erzählkunst versteht sie sich als Brückenbauerin zwischen Fantasie und Wirklichkeit.

2007 erschien ihr erstes Buch "Und wenn sie nicht gestorben sind", Märchen als Wegbegleiter für Abschied, Tod und Trauer im Kreuz Verlag. 2011 erschien ihr zweites Buch "Trauerbegleitung mit Märchen", Material und Anleitung für die Praxis im Param Verlag. 2014 in 2. Auflage
12.10.2015Eine Stimme – Zwei Hände – Ein Flügel – kurz: Klaus-André Eickhoff
Eine Stimme – Zwei Hände – Ein Flügel – kurz: Klaus-André Eickhoff Die Süddeutsche Zeitung schreibt über den Künstler: „Charakteristisch für ihn und angenehm für das Publikum ist seine weiche, klare Stimme und der sanfte Anschlag der Tasten.“ Und ebenso einfühlsam konnte man den sympathischen Mann um die Vierzig am vergangenen Freitag in der Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in Wernigerode erleben.

Das Gemeindezentrum ARCHE und der Hospizverein Wernigerode e.V. hatten am 09. Oktober zu einem Konzert mit „Liedern in Zeiten der Freude und in Zeiten der Trauer“ geladen und ca. 60 Musikinteressierte sind ihr gefolgt. Sogar ein Amerikaner, zu Besuch in Wernigerode, hatte den Aushang gesehen und wurde nicht enttäuscht – auch wenn es vielleicht ein paar Verständigungsschwierigkeiten gab.

Klaus-André Eickhoff begann sein Konzert mit leichten, beschwingten Themenliedern über Glaube, Liebe, Hoffnung und dem – ach so wichtigen Fußball. Kurzweilig und mit „eingebauten Schmunzelteilen“ flog die erste Stunde regelrecht an den Zuhörern vorbei. Im zweiten Teil des Klavierabends sang Klaus-André Eickhoff Kompositionen seiner CD „Du bleibst mir nah“ – Lieder über Trauer, Tod und Weiterleben. Es war still im Saal, es wurde nicht geklatscht und jeder war mit den Gedanken bei denen, die er vermisst in seinem Leben. Eickhoff selbst komponierte diese Lieder in Erinnerung an seinen Bruder und seine Mutter – emotional und selbst betroffen.

Um die Gäste etwas leichter in den Freitagabend zu entlassen, beschloss Klaus-André Eickhoff den Abend mit einem Ausblick auf den „Frühling“. Und darum geht es ja am Ende, um das Weitermachen bis zum nächsten Frühling, zum nächsten Sommer, zum nächsten Herbst…. Vielen Dank, Klaus-André Eickhoff!

www.ka-eickhoff.net/
08.09.2015Konzert am 09.10.2015: Du bleibst mir nah - Lieder in Zeiten der Freude und der Trauer
Konzert am 09.10.2015: Du bleibst mir nah - Lieder in Zeiten der Freude und der Trauer Das Gemeindezentrum ARCHE in Wernigerode und der Hospizverein Wernigerode e.V., laden Sie zu einem Konzert der besonderen Art herzlich ein:

Klaus-André Eickhoff singt und spielt für Sie Klavier: Du bleibst mir nah - Lieder in Zeiten der Freude und der Trauer.

Elf Lieder hat Klaus-André Eickhoff geschrieben, denen Texte aus dem Buch "Du bleibst mir nah – Tagebuch für Trauernde" von Hans J. Zimmermann zugrunde liegen. Sie geben keine schnellen Antworten und versprechen keinen billigen Trost. Sie versuchen mit Worten und Melodien, Trauernde dort abzuholen, wo sie stehen: Plötzlich in einem Leben ohne diesen einen vertrauten Menschen. Sie fordern auf, sich bewusst der Erinnerung auszusetzen. Das tut weh. Aber es tut vor allem gut! Denn Trauer will durchlebt sein, ja, mühevoll, schmerzvoll. Erst dann kann aus Trauer Dankbarkeit werden.

Wann: Freitag, 09. Oktober 2015 um 19:30 Uhr
Wo: Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode, Westernstraße 29

Der Eintritt ist frei. Wir danken Ihnen für Ihre Spende.

Sie möchten mehr über Klaus-André Eickhoff wissen, dann schauen Sie unter
www.ka-eickhoff.net/
13.04.2015Hospizverein Wernigerode e.V. auf dem 6. Patiententag "Aktiv gegen Krebs"
Hospizverein Wernigerode e.V. auf dem 6. Patiententag "Aktiv gegen Krebs" Der Hospizverein Wernigerode e.V. war am Samstag, 11. April 2015, auf dem 6. Patiententag: "Aktiv gegen Krebs" im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben am Standort Wernigerode vertreten. Mitglieder des Hospizvereins standen für Fragen und Informationen zur Verfügung. So interessierten sich Franziska Senge (Wernigerode) und Peggy Armster (Zilly) für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizverein Wernigerode e.V. (Foto: H.-Ch. Wisch)
19.02.2015Neue Broschüre: Palliativ- und Hospizbetreuung im Landkreis Harz
Hilfsangebote und kompetente Ansprechpartner im Landkreis Harz für den Fall einer schweren Erkrankung werden Betroffenen und deren Angehörigen in der neuen Broschüre: "Palliativ- und Hospizbetreuung im Landkreis Harz" aufgezeigt.

Informationen zur Pflegeberatung, zum Sozialdienst, Ambulanten Pflegediensten, Ambulanter Palliativversorgung (SAPV), entsprechenden Fachärzten, zur Palliativstation, zu Hospizen, Ambulanten Hospizdiensten und zur Seelsorge sind in der Broschüre kurz und übersichtlich zusammengefasst.

Gern senden wir Ihnen den Flyer bei Interesse zu, Tel. 0151/18782493.
30.01.2015Figurentheaterstück "VERinneRUNGEN"
Figurentheaterstück "VERinneRUNGEN" Der Hospizverein Wernigerode e.V. lädt Sie am Freitag, 30. Januar 2015, um 18:30 Uhr zu einem Figurentheaterstück "Verinnerungen" mit Frau Sonja Lenneke in den Rathaussaal Wernigerode ein.

Schubladen und Fächer in einem Nähkästchen, voll mit Rrinnerungen. Hier drin sollten sie sicher sein. Aber die Zettel und Fotos machen dir Angst. An manchen Tagen kannst du sie nicht mehr entziffern, erkennst die Menschen auf den Bildern kaum. Du versteckst dort Zettel mit Namen, mit Wochentagen und Adressen. Und dann findest du sie nicht mehr. Dein Versuch, das schleichende Vergessen zu bewältigen. Und ich? Als Kind hatte ich oft Angst, du könntest mich verlassen, aber doch nicht so...

Eine Mutter-Tochter-Geschichte, erzählt in feinfühligen Bildern und Szenen. Die Kombination aus Schauspiel und Puppenspiel erweist sich als besonders geeignet zur Darstellung dieser Beziehung und deren Veränderung durch die Demenz.

Stefan Mensing und Sonja Lenneke nehmen mit dieser Produktion die belastende Situation sowohl der Menschen mit Demenz als auch der Angehörigen ernst. Das Stück berührt Tabus und schafft Raum für eine echte Auseinandersetzung.

Zielgruppe: Angehörige von Menschen mit Demenz, dementiell veränderte Menschen in früher Phase, Interessierte, Begleiter, ehrenamtlich und professionell Tätige

Regie: Stefan Mensing
Stück: Stefan Mensing, Sonja Lenneke
Idee und Spiel: Sonja Lenneke
Figur und Ausstattung: Sonja Lenneke, Rolf und Edmund Drescher
Tondesign und Komposition: Ameli Dziemba
Fachberatung: Sandra Menge (Alzheimerberatung Neuss)
Stephanie Mielke (betroffene Angehörige)

Spielzeit: 60 min.

Foto: S. Außem.
www.hand-und-raum.de/Verinnerungen
24.11.2014Andacht zum weltweiten Kerzenleuchten für unsere verstorbenen Kinder
„Die Brücke zwischen dem Land der Lebenden und dem der Toten ist die Liebe.“ (Thornton Wilder)

Jedes Jahr, am 2. Sonntag im Dezember, stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen für verstorbene Kinder in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so dass eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, dass unsere verstorbenen Kinder das Leben erhellt haben und dass wir sie nie vergessen.

Für Sonntag, den 14. Dezember 2014, bereitet die Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis in Wernigerode gemeinsam mit betroffenen Eltern und dem Hospizverein Wernigerode e. v. eine Andacht für verstorbene Kinder vor. Diese beginnt um 16:30 Uhr in der Johanniskirche in Wernigerode (Pfarrstraße 24) und alle, die als Eltern, Geschwister, Angehörige oder Freunde um ein Kind trauern, sind herzlich eingeladen. Anschließend ist es möglich, bei einer Tasse Tee miteinander ins Gespräch zu kommen. So können alle Anwesenden um 19:00 Uhr wieder zu Hause sein, um ihr ganz besonderes Licht zu entzünden.
11.11.2014Andacht für still geborene Kinder
Leise wie ein Schmetterling

Noch ehe du kamst
warteten wir bereits
auf dich

noch ehe du kamst
haben wir dich
schon geliebt

noch ehe du kamst
verloren wir dich
wieder

nichts ist mehr so
wie es früher war

denn bevor du
gegangen bist
hast du uns
verändert

noch ehe du kamst
hast du unser Leben
bereichert

nicht alles davon
haben wir
verloren

die Liebe
zu dir
wird
bleiben

(Petra Hillebrandt)

Die Schwangerschaft begann in guter Hoffnung, doch das Kind ging wieder, noch ehe es die Welt mit seinen eigenen Füßen betreten durfte. Die Trauer ist unendlich groß. Wir möchten Sie in Ihrer Trauer nicht allein lassen, sondern mit Ihnen danach suchen, was trösten und Halt geben kann.

Die Kirchgemeinde St. Sylvestri -und Liebfrauen sowie der Hospizverein Wernigerode e. V. laden betroffene Eltern, Angehörige und Freunde herzlich zu einer Gedenkandacht für die still geborenen Kinder am Freitag , den 21.11. 2014, um 15:30 Uhr auf den Theobaldifriedhof Wernigerode - Bohlweg 1 ein.
27.07.2014... auf dem Sachsen-Anhalt Tag
... auf dem Sachsen-Anhalt Tag Auf einem Info-Stand des Hospiz- und Palliativverbands Sachsen-Anhalt e.V. stellten die Hospizvereine Halberstadt, Ballenstedt und Wernigerode die Hospizarbeit vor. Schwerpunkt war dabei das Projekt „Hospiz macht Schule“, bei dem Kindern der 3. und 4. Klasse das Thema „Trauer und Abschied“ in einer 5-tägigen Projektwoche näher gebracht werden soll. In Halberstadt und Ballenstest wird es bereits in verschiedenen Grundschulen erfolgreich umgesetzt, für Wernigerode wird bereits geplant und MitarbeiterInnen geschult. Für die „Großen“ an 10. Klassen wird durch das erweiterte Konzept „Hospiz macht weiter“ das Thema angeboten und mit den Jugendlichen besprochen. Auch hier ist das Interesse sehr groß.
Für mehr Informationen stehen die Koordinatoren der Vereine gern zur Verfügung.
17.07.2014Hospiz zum Sachsen-Anhalt-Tag 2014
Hospiz zum Sachsen-Anhalt-Tag 2014 Der Hospizverein Wernigerode e.V., der Hospizdienst "Hoffnung" Ballenstedt und der Hospizverein Regenbogen e.V., Halberstadt informieren am Sachsen-Anhalt-Tag vom 18.-20. Juli 2014 in Wernigerode über die Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen. Gern sind wir für Ihre Fragen, Probleme und Hinweise Ansprechpartner und stehen Ihnen zur Seite!

Der Gemeinschaftsstand "Hospiz" befindet sich auf dem kleinen Wegstück zwischen Mauergasse und Grüne Straße in der Nähe der Johanniskirche. Am Freitag, 18. Juli 2014, sind wir ab 15:00 Uhr für Sie da; am Samstag und Sonntag von 10:00 - 18:00 Uhr.

www.wernigerode.de/de/startseite-sachsen-anhalt-tag-2014.html
03.07.2014Rotary Club Wernigerode engagiert sich als Fördermitglied im Hospizverein
Der Hospizverein Wernigerode e.V. freut sich aktuell über den Beitritt eines neuen Fördermitgliedes - dem ansässigen Rotary Club. Ralf Quednau, Präsident der Wernigeröder Rotarier, sagte gegenüber der Volksstimme: "Das jetzt begonnene Engagement passt sehr gut zur weltweiten Idee der Rotary Clubs", die sich in humanitären Diensten, dem Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie der Dienstbereitschaft im täglichen Leben widerspiegelt.

Um ihrer Bereitschaft einer intensiven Zusammenarbeit Nachdruck zu verleihen, fiel der erste Mitgliedsbeitrag der Rotarier mit 1.000 Euro höher als gewöhnlich aus. Verwendet werden soll das Geld, laut Carola Stockmann, stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins Wernigerode e.V., vornehmlich für die Ausbildung der 15 ehrenamtlichen Betreuer, um Sterbenden und deren Angehörigen in dieser meist sehr schwierigen Phase des Lebens intensive, aber auch professionelle Hilfe zuteil werden zu lassen.

Der Hospizverein Wernigerode e.V. bedankt sich beim Rotary Club für die großzügige Förderung seiner Vereinsaufgaben und freut sich auf eine Belebung der Zusammenarbeit durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen.
02.07.2014Rückblick auf das Benefizkonzert für Sopran & Orgel am 28.06.2014 in St. Sylvestri in Wernigerode
Rückblick auf das Benefizkonzert für Sopran & Orgel am 28.06.2014 in St. Sylvestri in Wernigerode Ein Klangerlebnis in besonderer Art und Qualität erlebten am vergangenen Samstag die fast 100 Zuhörerinnen und Zuhörer in der St. Sylvestri-Kirche. Das Thema des Konzertes kann mit „Leben – Abschied – Trost und Hoffnung“ beschrieben werden. Es wurde von der Sopranistin Katherina Müller aus Berlin und dem Hamburger Organisten Thomas Cornelius gestaltet.

Werke von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge G-Dur BWV 541 und die Arien „Seufzer, Tränen, Kummer, Not“ BWV 21/3 und „Ich will Dir mein Herze schenken“ BWV 244/12) nahmen die Anwesenden in die Klage und den Schmerz vom Verlust, aber auch schon in die Hingabe in die Arme Jesu hinein. Die Sehnsucht nach Geborgenheit in schweren Situationen wurde förmlich spürbar.

Höhepunkt des Nachmittags war der Mittelteil des Konzertes – die Uraufführung des Liederzyklus „Liederkreis zur Nacht“ von Thomas Cornelius. Eingebettet in zwei Lieder von Hugo Wolf („Schlafendes Jesuskind“ und „Gebet“) nahm der Komponist die Zuhörer mit in seine persönliche Erfahrung vom Abschiednehmen in all seinen Facetten, wie Annahme, Auflehnung Orientierungslosigkeit und Schmerz hinein. Dabei wurden Texte von Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (* 10. März 1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien; † 26. November 1857 in Neisse) in eindrucksvoller und emotional ansprechend vertont. Die Lieder „Vom Abend zur Nacht“, “Die Seele“, „Im Träume“ und „Beim Erwachen“ zeigten lebhaft bis still, das Erleben der Krankheit, den Abschied und die aufkeimende Hoffnung ewigen Lebens bei Gott. Musikalisch stellten die Lieder sehr hohe Ansprüche an die Sängerin, die in bereits bekannter Weise allen Anforderungen brillant gerecht wurde.

Den Abschluss bildeten dann das Präludium und Fuge in c-Moll von Felix Mendelsohn Bartholdy sowie 2 Arien aus Händels Messias“ „He shall feed his flock“ und „Rejoice greatly, O Daughter of Zion“.

Das nunmehr 2. Benefizkonzert der Sopranistin in Wernigerode nach 2011 erbrachte 750 EUR, die als Spende an den Hospizverein Wernigerode e.V. und das Christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ in Neustadt/Südharz übergeben werden konnten.
27.05.2014Terminankündiung: Benefizkonzert für Sopran & Orgel
Terminankündiung: Benefizkonzert für Sopran & Orgel Am Samstag, 28. Juni 2014, um 16:00 Uhr konzertieren Katherina Müller (Sopran), geboren in Elbingerode (Harz), und der aus Schleswig stammende Thomas Cornelius (Orgel) mit Werken von Bach, Händel, Wolf, Mendelssohn Bartholdy und Cornelius in der St. Sylvestrikirche in Wernigerode. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für das Christliche Hospiz „Haus Geborgenheit“ in Neustadt / Harz und den Hospizverein Wernigerode e.V. wird gebeten.
06.03.2014neue Telefonnummer!
Ab sofort ist der Hospizverein Wernigerode e.V. unter der Telefonnummer 0151 / 187 824 93 zu erreichen.
01.02.2014„Das 4. Lebensalter – Demenz ist keine Krankheit“
„Das 4. Lebensalter – Demenz ist keine Krankheit“ Der Hospizverein Wernigerode lud am 23. Januar um 18.30 Uhr zu einem besonderen Vortrag in das AudiMax der Hochschule Harz (Friedrichstr. 57-59, 38855 Wernigerode) ein. Mit dem Gießener Soziologieprofessor Reimer Gronemeyer konnte ein deutschlandweit führender Demenz-Experte gewonnen werden.

Bereits vor zwei Jahren hatte sich der Hospizverein Wernigerode um Reimer Gronemeyer als Referenten bemüht. Jetzt endlich kommt der Wissenschaftler in die Harzstadt. „Wir werden bei unserer ehrenamtlichen Arbeit nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit vielen Alterserscheinungen wie der Demenz konfrontiert“, erklärt Hans-Christoph Wisch, Vorsitzender des Hospizvereins Wernigerode, die Hintergründe. Und der Vereinschef betont, dass die Demenz spürbar zunehme. „Die Demenz ist sehr anspruchsvoll und kommt vielfältig daher. Neben den kognitiven Schwierigkeiten der Menschen kann eine Demenz auch mit Nahrungsverweigerungen oder Aggressivität einhergehen“, so Wisch weiter. Zudem sei zu beobachten, dass es gerade bei der Demenz nicht selten zu einer Überforderung der Pflegepersonen komme. „Dies betrifft auch das häusliche und private Umfeld. Überforderungen können letztlich sogar in Gewalt gegen den Menschen, der gepflegt wird, enden“, weiß Wisch. Aufgabe des Hospizvereins sei es laut Hans-Christoph Wisch zudem, die Angehörigen zu entlasten. Die Initiierung von Vorträgen und Informationen zu speziellen Themen wie der Demenz runden für den Verein die breite Palette an verschiedenen Angeboten ab und schafften auch eine gewisse Öffentlichkeit für Betroffene.
„Der Umgang mit der Demenz hat sich in den letzten Jahren verbessert“, betont Carola Stockmann, Koordinatorin beim Hospizverein. Trotzdem gebe es noch viel zu tun. Und Stockmann ergänzt, dass die Thematik Demenz gerne weg geschoben werde. „Eine Demenz kann jedoch jeden Menschen treffen“, sagt die Sozialarbeiterin abschließend.

Am Vortrag von Prof. Gronemeyer nahmen fast 250 interessierte Gäste teil!
Artikel: U. Klein
25.10.2013„über die Trauer hinaus“
„über die Trauer hinaus“ Es ist still im Saal, das Licht brennt nur spärlich – so wurden die Besucher des Figurentheaters „hand und raum“ am Freitagabend im Rathaussaal empfangen.
Ein Sturm braust durch den Raum und auf einer Mondsichel oder einer Wiege (?), ist wird nicht gesagt, was es ist – es wird dem Zuschauer zum Entscheiden überlassen, liegt ein gerade verstorbener Mensch. Die Stimmung ist traurig berührend, als ein kleiner Junge ungläubig und verzweifelt am Totenbett steht und den Tod nicht fassen kann. Auch die 2. Person, vielleicht der Vater (?), ist verzweifelt über den Verlust und steckt in tiefer Traurigkeit.
So beginnt die Vorstellung. Frau Sonja Lenneke taucht mit ihren Puppen in die Trauer ein und nimmt die Zuschauer durch die verschiedenen Phasen einer Trauer mit. Verzweiflung, Wut und Resignation, aufkeimende Hoffnung, die immer wieder durch die Traurigkeit zu ersticken droht. Die Gefühle werden von engelsartigen Figuren dargestellt, die das Kind und den Erwachsenen an die Hand nehmen und führen. Sie richten sie auf, zeigen neue Wege auf, so dass der Blick wieder nach vorn in das Leben gerichtet werden kann. Ein Schiff nimmt die Beiden mit ihren Erinnerungen und Erfahrungen auf und fährt durch die mal sehr bewegte und mal ruhige See des Lebens mit in die Zukunft. Nur durch das Spiel der Puppen, geführt von der sensiblen Hand der Künstlerin, mal unterbrochen von einer gesummten Melodie, aber ohne Worte verläuft dieser Weg. Die Zuschauer haben viel Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.
Am Ende des Puppenspiels immer noch Stille im Saal. Die Anwesenden sind berührt von der Darstellung, Erinnerungen an eigenes Erlebtes sind wach geworden. Die Künstlerin erscheint vor der Bühne und ermutigt zum Gespräch. Dann kommen erste Fragen, die dann aber schnell zum Austausch der vielen Eindrücke werden.
Ein ganz großes Dankeschön an Frau Sonja Lenneke für die großartige Darbietung! Sie unterstreicht ein wichtiges Thema der Hospizarbeit, zu der auch die Unterstützung trauernder Menschen gehört.
Wer mehr zum Figurentheater „hand und raum“ erfahren möchte, findet auf www.hand-und-raum.de weitere Informationen.

Hans-Christoph Wisch (Text und Foto)
24.10.2013Hospiztage 2013 – Festveranstaltung am 24.10.2013
Hospiztage 2013 – Festveranstaltung am 24.10.2013 Über 70 geladene Gäste folgten der Einladung zur Festveranstaltung anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Hospizvereins Wernigerode e.V. in den Rathaussaal Wernigerode. Unter Ihnen waren neben den Vereinsmitgliedern Vertreter der Kommunalpolitik, so der Oberbürgermeister der Stadt Herr Gaffert und Frau Kreutzer, Amtsleiterin des Sozialamtes des Landkreises Harz in Vertretung des Landrates Herrn Skiebe, Herr Weise als Geschäftsführer der Sachsen-Anhaltinischen Krebsgesellschaft sowie Vertreter kooperierender Einrichtungen, Vereine und Förderer der Hospizarbeit.
Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Hans-Christoph Wisch gab Herr Benno Bolze, Geschäftsführer des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), einen Einblick in die Entwicklung der Hospizarbeit in Deutschland unter dem Thema „Einer achts, der andere verlachts, der dritte betrachts – was machts!? – Hospizarbeit im Wandel der Zeit“. In den Grußworten des OB Herr Gaffert und von Frau Rath vom ambulanten Hospizdienst Ballenstadt wurde die Bedeutung der vernetzten Arbeit in der Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen mit ihren Familien herausgehoben. Viele Angebote in der ambulanten und stationären Versorgung stehen auch im Landkreis Harz zur Verfügung, sei es die Arbeit in den Krankenhäusern- einschließlich der Palliativstationen, der Versorgung in der Spezialisieren ambulanten Palliativversorgung (SAPV), der ambulanten Begleitung durch die Hospizdienste oder auch der stationären Hospizversorgung. Erst das Zusammenwirken aller an der Versorgung Beteiligten sorgt für ein engmaschiges Netz medizinischer, pflegerischer und psychosozialer Betreuung. Für die Angehörigen besteht darüber hinaus das Angebot der Trauerbegleitung.
Frau Stockmann, Koordinatorin des Vereins, gab in ihrem Vortrag einen kurzen Einblick in die Geschichte des Vereins, die zunächst im Jahr 2000 als Initiative von 5 Frauen in einem Wohnzimmer begann. 2003 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister. Heute hat der Verein 35 Mitglieder, die teils durch eine Fördermitgliedschaft oder durch die direkte Mitarbeit und Begleitung von sterbenden Menschen tätig sind. Hospizarbeit bedeutet vorallem ehrenamtliches Engagement.
Hilfsangebote des Vereins sind heute die Lebensbegleitung von sterbenden Menschen und ihrer nächsten Angehörigen, die Trauerbegleitung, Mitwirkung bei der Bestattung fehlgeborener Kinder (Das sind Kinder, die nach dem Gesetz nicht bestattungspflichtig sind. Für sie wird 2x im Jahr eine Trauerfeier auf dem Theobaldifriedhof angeboten), einer Sprechstunde für Hilfesuchende – jeden Montag von 16 – 18 Uhr in der Steingrube 8 oder auch dem Sonntag gegen Traurigkeit an jedem 1. Sonntag im Monat ab 11 Uhr.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die musikalische Umrahmung mit dem Trio des Telemannischen Collegiums Michaelstein mit Frau Anne Schumann, Frau Cornelia Strobelt (beide Violine) und Herrn Klaus Voigt (Violoncello piccolo).
05.05.2013Benefiz-Konzert mit Ensemble Medici
Benefiz-Konzert mit Ensemble Medici Am 01.Mai 2013 fand im großen Saal des Senioren- und Familienhauses Steingrube 8 in Wernigerode als Auftaktveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum des Hospizvereins Wernigerode e.V. ein Benefizkonzert mit dem Streich-Quartett „Ensemble Medici“ statt. Drei Kinderärzte und ein Chirurg aus Bingen, Stuttgart, Berlin und Hildesheim spielen seit 34 Jahre ausschließlich für wohltätige Zwecke in Deutschland, aber auch im Ausland. Zahlreiche Kritiken aus dem In- und Ausland attestierten den Musikern ein beachtliches künstlerisches Niveau, das weit über dem Standard von Amateurmusikern liegt.
Die grandios interpretierten Werke von Franz Schubert, Dmitri Schostakowitsch und Joseph Haydn fanden im Publikum großen Anklang und wurden mit anhaltendem Beifall bedacht.
Etwa 50 Musikbegeisterte waren anwesend und brachten eine Spende von insgesamt 334,60 € für die Hospizarbeit in Wernigerode ein.
Danke allen Anwesenden.
25.02.20132. Hospizbegleiter-Ausbildungskurs
Am 25.02.2013 startete der neue Kurs zur Ausbildung von 11 ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiterinnen. Er unterteilt sich in je 30 Stunden Grundkurs, Praxis und den Aufbaukurs, anschließend ertelten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat.
Die Befähigung ist Voraussetzung für die Durchführung einer ambulanten Begleitung.
Interessenten an einer solchen Ausbildung können sich gern bei der Koordinatorin des Vereins Frau Carola Stockmann 0175-6808074 melden
11.02.2013Vorstand neu gewählt
Vorstand neu gewählt Am 11.02.2013 haben die Mitglieder des Hospizvereins Wernigerode e.V. einen neuen Vorstand gewählt.
Alter und neuer Vorsitzender ist Herr Hans-Christoph Wisch, 1.Stellvertretende Vorsitzende Frau Carola Stockmann, Schatzmeisterin Frau Edeltrud Lehmann und Herr Peter Schaller als Schriftführer.
Den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Frau Marlies Prell und Fr. Dr. Andrea Kirzinger wird an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich für ihre geleistete Arbeit in den vergangenen 2 Jahren gedankt.