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Lexikon

Hier finden Sie einige wichtige Erklärungen zum Thema Hospiz:

ambulant
Im Bereich der Medizin spricht man allgemein meistens von ambulanter Diagnostik oder Therapie, wenn der Patient nicht über Nacht in der medizinischen Einrichtung bleibt, sondern wieder am selben Tag nach Hause gehen kann.
Burgheim
Werner Burgheim; Jahrgang 1942; Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie. Diplom-Sozialarbeiter (Freiburg), Diplom-Pädagoge (Tübingen), Dr. phil. (Berlin); nach dem Studium mehrjährige verantwortliche Tätigkeit in der Sozialarbeit und in der Jugend- und Erwachsenenbildung; von 1975 bis 2007 Professor an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit; Praxisbezüge in über dreißig Jahren: Beratungs- und Bildungsarbeit und Lebensbeistand mit/für Menschen in Lebenskrisen (Alleinerziehende, Krebs- und AIDS-Kranke, Sterbende, Trauernde).
Fördermitgliedschaft
Förderer des Hospizvereins können alle geschäftsfähigen natürlichen Personen und juristische Personen werden, wenn sie bereit sind, die Arbeit des Vereins wohlwollend zu begleiten und finanziell nach eigenem Ermessen zu unterstützen. (aus der Satzung)
Garnier
Madame Jeanne Garnier gründete 1842 in Lyon eine Einrichtung, welche sie "Calvaire" (= Kalvarienberg, Leidensweg) nannte und welche ausschließlich der Pflege und der Betreuung Sterbender diente. Jeanne Garnier wird auch zugeschrieben, das Wort "Hospiz" zum ersten Mal ausschließlich mit der Betreuung und Begleitung Sterbender in Zusammenhang gebracht zu haben.
Hospizdienst
Organisation ehrenamtlich arbeitender Menschen zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Häuslichkeit. Dies kann ein eingetragener Verein oder Initiative sein.
Iblacker
P. Reinhold Iblacker starb am 1. Juli 1996 am Tegernsee im Alter von 66 Jahren. Er stammte aus der Oberpfalz. 1949 trat er in den Jesuitenorden ein. Erste Medienerfahrung sammelte er von 1963 bis 1965 in den USA. Anschließend war er zwei Jahre Redakteur der Jesuitenzeitschrift "Stimmen der Zeit" in München. Ab 1969 arbeitete er als Regisseur und Drehbuchautor für den NDR in Hamburg und die ARD. Er produzierte unter anderem sechs Sendungen über Amerikas Katholiken und Beiträge über vieldiskutierte Themen wie Exorzismus, Homosexualität oder Schwerstbehinderte.
Für den Film "Noch 16 Tage" erhielt Iblacker den Grimme-Preis. Insgesamt produzierte der Jesuit 100 TV- und Kinofilme. Er war auch Mitbegründer des "Instituts für Kommunikationsforschung und Medienarbeit" an der Jesuitenhochschule für Philosophie in München. Von 1977 bis 1980 war er Geschäftsführer des Instituts für Kommunikationsforschung der Jesuitenhochschule, dem er auch später mit Produktionen, Seminaren und Lehrveranstaltungen verbunden blieb.
Kübler-Ross
Elisabeth Kübler-Ross (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin. Sie befasste sich mit dem Tod und dem Umgang mit Sterbenden, mit Trauer und Trauerarbeit und gilt als Begründerin der Sterbeforschung.
Palliativstationen
Unter Palliativversorgung versteht man die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen. Das primäre Ziel ist nicht die Heilung von einer Krankheit, sondern eine Behandlung, die sich auf die Beschwerden (Schmerz, Luftnot, Übelkeit, Schwäche u.v.m.) ausrichtet. Patientinnen und Patienten werden durch qualifizierte Vertragsärzte, Pflegedienste und stationäre Einrichtungen palliativmedizinisch versorgt.
SAPV
SAPV – Spezialisierte ambulante Palliativversorgung; in Wernigerode Medizinisches Zentrum Harz - Palliativzentrum, Ilsenburger Straße 15, 38855 Wernigerode, www.harz-klinikum.de
Saunders
Cicely Saunders wurde am 22. Juni 1918 in England geboren. Sie besuchte die Roedean School and das St.Anne´s College in Oxford, bevor sie 1944 die Ausbildung zur Krankenschwester im St. Thomas Hospital Nightingale School abschloss. Aus Krankheitsgründen war sie gezwungen, ihren Posten dort zu verlassen, kehrte aber zurück zum St.Anne|s College und erwarb dort 1947 eine weitere Ausbildung als Sozialhelferin. Später wurde sie Ärztin. Ein Erlebnis mit einem sterbenden Patienten namens David Tasma, den sie im Jahre 1948 kennenlernte, inspirierte sie so sehr, dass sie ihr Leben ab sofort in den Dienst der Hospizarbeit stellte.
stationär
Im Gesundheitswesen die Unterbringung in einer Einrichtung wie z.B. dem Krankenhaus, dem Hospiz oder dem Pflegeheim.
Supervision
Supervision – Was ist das?
  • ist eine Beratungsmethode, die Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet
  • ist die erforderliche Distanz zum eigenen Tun
  • soll durch Anstoßen, Organisieren und Moderieren dazu beitragen, dass sich Arbeitsvorgänge verbessern, indem mehr Wissen, Professionalität und Reflexion darin vorkommen; dabei sollen soziale und situative Probleme gelöst werden, die den Arbeitsvorgang erschweren oder belasten
  • bezieht sich auf psychische, soziale und institutionelle Faktoren
  • hat Szenen, Probleme und Konflikte des ehrenamtlichen Handelns zum Gegenstand


Rollen
Der Supervisor...
  • leitet unparteiisch die Supervision
  • interagiert selektiv authentisch und empathisch mit den Supervisanden
  • gewährleistet Schweigepflicht und Datenschutz
  • agiert nicht stellvertretend für den Supervisanden außerhalb des Supervisionssystems


Der Supervisand...
  • sucht die Interaktion mit dem Supervisor
  • Reflektiert in der Interaktion seine Praxis
  • mit der Absicht, sich zu entlasten oder zu lernen