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Hospizidee


Der Begriff "Hospiz" ist abgeleitet aus dem lateinischen Wort "hospitium", was soviel bedeutet wie "Herberge". War das Hospiz am Anfang lediglich eine Einrichtung der Sterbebegleitung wandelte sich dessen Bedeutung im Laufe der Jahre in ein allumfassendes und ganzheitlich ausgerichtetes Konzept zur Unterstützung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie deren leidenden bzw. trauernden Angehörigen.

Heute gilt es nicht nur, jungen und älteren Sterbenden einen Ort für ihren letzten Lebensabschnitt anzubieten, sondern auch das "Wie" und das "Mit wem" individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse des Einzelnen abzustimmen. Das bedeutet in der Regel, Sterbende und auch deren Angehörige oder Freunde werden auf ihrem letzten Weg respektvoll, ehrlich und mit Anteilnahme betreut und vor allem nicht mit ihren Sorgen, Ängsten sowie den für sie wichtigen Lebensinhalten allein gelassen.

Die Hospizarbeit bietet somit nicht nur eine "Herberge für den Körper", sondern auch eine "Herberge für die Seele"!

Unterschieden wird in die ambulante und in die stationäre Hospizarbeit.

Der Hospizverein Wernigerode e.V. bietet Schwerstkranken, Sterbenden oder Angehörigen ambulante Unterstützung im
  • begleiten
  • zuhören
  • da sein
  • zuwenden
  • mitgehen
  • mitfühlen
  • aushalten
  • trösten


Ausgebildete ehrenamtliche Hospizbegleiter/-innen stehen Ihnen engagiert und helfend zur Seite, wenn Sie auf Ihrem letzten Lebensweg - Zuhause oder in einer betreuten Pflegeeinrichtung - eine unterstützende "Hand von außen" halten möchten. Gespräche, Beratungen und einfache Besuche gehören ebenso dazu wie die Entlastung der Angehörigen durch zeitweise Übernahme der Betreuung eines Sterbenden oder die Organisation notwendiger Schritte für das Jetzt, aber auch für das Danach...
Die Akzeptanz, dass ein Leben zu Ende geht, ist schwer genug. Wir möchten Sie in diesem Prozess begleiten. Unsere Hilfe bieten wir Ihnen kostenfrei an. Sie können eine Begleitung jederzeit beginnen bzw. beenden.

Stationäre Hospizarbeit (für erwachsene Sterbende) können Sie in der näheren Umgebung in den Hospizen in Goslar (www.hospiz-goslar.de) und in Neustadt/Südharz (www.hospiz-haus-geborgenheit.de) in Anspruch nehmen. Hier erhalten Sie als unheilbar Kranker in der letzten Phase Ihres Lebens eine "Herberge", aber auch eine respektvolle, umfassende und kompetente Betreuung vor Ort. Auch hier werden in der Regel Beratungen und Trauerbegleitungen für die Angehörigen angeboten. Träger dieser Einrichtungen sind zumeist gemeinnützige Vereine, Organisationen oder Stiftungen. Speziell auf die Betreuung schwerstkranker und sterbender Kinder sowie die Begleitung der Angehörigen ausgerichtet, gibt es in Deutschland auch ambulante und stationäre Kinderhospizdienste (http://www.hospize.de/docs/hospizadressen/Kinderhospizarbeit_Deutschland.pdf).

Der Ansatz der Palliativstationen besteht in einer möglichst raschen Schmerz- und Symptomlinderung sterbenskranker Menschen. Sie sind integraler Bestandteil eines Krankenhauses in Form einer Abteilung, wie auch das PALLIATIVZENTRUM im Medizinischen Zentrum Harz (www.harz-klinikum.de/cms/fileadmin/pictures/pictures_cms/mvz/MVZ_Flyer_SAPV.pdf) in Wernigerode. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Wernigerode e.V.